Trump schenkte Assistentin 45.000 Dollar Urlaubsgeld – rechtliche Fragen
Trump schenkte Assistentin 45.000 Dollar Urlaubsgeld – rechtliche Fragen

US-Präsident Donald Trump hat seiner Assistentin Natalie Harp und drei weiteren Mitarbeitern jeweils 45.000 Dollar als Urlaubsgeld geschenkt. Die Washington Post berichtet über die Zahlungen, die fast ein Drittel des Jahresgehalts ausmachen. Juristen sehen mögliche Verstöße gegen geltendes Recht, während das Weiße Haus die Geschenke als zulässig bezeichnet.

Was genau wurde gezahlt?

Donald Trump soll Natalie Harp und drei weiteren Mitarbeitern des Weißen Hauses je 45.000 Dollar als Urlaubsgeld überwiesen haben. Die Washington Post nennt die Beträge auf Basis von Quellen aus dem Umfeld des Präsidenten. Mitarbeiter in vergleichbaren Positionen verdienen rund 150.000 Dollar pro Jahr. Die Zahlungen entsprechen damit fast einem Drittel des Jahresgehalts.

Wer ist Natalie Harp?

Natalie Harp, 35 Jahre alt, war früher Moderatorin bei Fox News. Sie gilt als eine der engsten Vertrauten Donald Trumps. Ihre Aufgabe besteht unter anderem darin, dem Präsidenten Artikel, E-Mails und Social-Media-Kommentare auszudrucken. Deshalb trägt sie den Spitznamen „menschlicher Drucker“. Sie begleitet Trump auch auf Reisen und soll den Zugang zum Präsidenten mit kontrollieren.

Rechtliche Einschätzung

Richard Painter, ehemaliger Ethikberater unter George W. Bush, sieht in den Geschenken einen möglichen Verstoß gegen geltendes Recht. Er erklärte der Washington Post, dass solche Zuwendungen an Mitarbeiter des Weißen Hauses problematisch seien. Die Pressestelle des Weißen Hauses widersprach und betonte auf X, die Zahlungen stünden in keinem Zusammenhang mit den offiziellen Aufgaben und seien daher zulässig.

Reaktionen und Kontext

Ein anonymer Mitarbeiter des Weißen Hauses bestätigte, dass Trump regelmäßig Weihnachtsgeschenke an Personen in seinem Umfeld verteilt. Die aktuelle Diskussion dreht sich vor allem um die außergewöhnliche Höhe der Beträge. Kritiker befürchten, dass solche Zuwendungen den Eindruck von Abhängigkeit oder unzulässiger Einflussnahme erwecken könnten.

Häufig gestellte Fragen

Handelt es sich um offizielle Bonuszahlungen?

Nein. Die Zahlungen werden als private Geschenke dargestellt und nicht als Teil des regulären Gehalts.

Warum ist die Höhe der Beträge ungewöhnlich?

45.000 Dollar entsprechen fast einem Drittel des Jahresgehalts von Mitarbeitern in diesen Positionen.

Was sagt das Weiße Haus dazu?

Die Pressestelle erklärt die Geschenke als zulässig, da sie keinen Bezug zu den offiziellen Regierungsaufgaben hätten.

Welche Rolle spielt Natalie Harp?

Sie gilt als eine der loyalsten Mitarbeiterinnen Trumps und kontrolliert unter anderem den Zugang zum Präsidenten.

Gibt es bereits rechtliche Konsequenzen?

Bisher nicht. Es handelt sich bislang um Berichte und ethische Bedenken, jedoch keine laufenden Ermittlungen.

Wichtige Erkenntnisse

  • Donald Trump soll vier Mitarbeitern je 45.000 Dollar Urlaubsgeld geschenkt haben.

  • Natalie Harp gilt als enge Vertraute des Präsidenten.

  • Ein ehemaliger Ethikberater sieht mögliche Rechtsverstöße.

  • Das Weiße Haus hält die Zahlungen für zulässig.

  • Die Beträge entsprechen fast einem Drittel des Jahresgehalts.

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